Christof Gähwiler
AUKTION
Fr. 450.00
(Insgesamt 1 Gebote)
Bieten Sie mehr?
Geben Sie jetzt Ihr Gebot ab:
Mehr Infos
Projektbeschrieb
Titel: Marionettentheater
Oel auf Leinwand, 80 x 90 cm
Die Marionette kämpft gegen eine höhere Macht an von der alles abhängig zu sein scheint. An sich ist sie tot, war nie lebendig. Erst die höhere Macht, also der Marionettenspieler, verleiht dem toten Stück Holz Seele. Er schenkt ihm Leben, kann es ihm aber auch jederzeit entreissen.
Die Figur der Marionette steht für den Menschen. Sie wird gelenkt von unsichtbaren Fäden, geführt durch die Windungen der Nacht. Die Nacht symbolisiert die Unfähigkeit der Puppe, sowie des Menschen, die Realität zu erkennen. Sie ist eine Allegorie für das geistige "im Dunkeln tappen". Die Welt in der sich diese Figur bewegt, beschränkt sich auf die Bühne, die für sie gemacht wurde. Erst durch die Erkenntnis, selbst von den Fäden einer unsichtbaren Hand geführt zu werden, könnte sie ihre Ketten zerreisen und ihren eigenen Horizont über die vorbestimmte Bühne hinaus, erweitern.
Der Puppenspieler hingegen, übernimmt die Rolle des Schicksals, gewillt seinen Einfluss zu nehmen. Er verbirgt sich stets im Dunkeln. Mehr noch, er stammt aus einer anderen Dimension. Nur über das Medium der Marionette kann er in Erscheinung treten. Beim Spielen fliesst sein Geist in den Körper der Marionette über und Beide werden Eins. Die Puppe wird zum Spiegel seiner selbst und somit zu seinem grössten Kritiker.
Die Darstellung zeigt im Moment des inneren Disputs, eine Möglichkeit zur Selbsterkenntnis.
Portrait
![]() |
Name: | Christof Gähwiler |
| Wohnort: | Wipkingen | |
| Geburtsdatum: | 25.10.1983 | |
| Hochschule: | Zürcher Hochschule der Künste | |
| Studiengang: | Mediale Künste | |
| Ausbildungsjahr: | 3. |
Selbstbeschrieb
Mein Name ist Christof Gähwiler. 2004 habe ich die Matura in Wetzikon abgeschlossen. Danach studierte ich zwei Semester Kunstgeschichte an der Uni Zürich. Wobei mir schnell klar wurde, dass meine Bestimmung eher im praktischen Bereich der Kunst zu finden ist. Somit beworb ich mich für das Propädeutikum und machte anschliessend die Prüfung zur Aufnahme an der ZHdK. Momentan studiere ich im Studiengang der medialen Künste. Diesen Sommer schloss ich meine Bachelorarbeit mit einem 16 m2 Bild ab. Zur Zeit befinde ich mich also in der Vorbereitung für den Übertritt in den Masterstudiengang.

